Unsere Geschichte

Klein aber fein

Ziegenhain ist mit seinen 0,71km² flächenmäßig die zweitkleinste Gemeinde der Verbandsgemeinde Altenkirchen-Flammersfeld und damit die viertkleinste Gemeinde Deutschlands.

Sie liegt auf einer Hochfläche mitten im Grünen und bietet einen schönen Ausblick in den Westerwald bis weit auf die Montabaurer Höhen im Süden und Bad Marienberg im Osten. Im Nordwesten schließt ein ausgedehntes Waldgebiet namens Hück an. Dort verläuft auch die historische Kohlstraße, über die in den vergangenen Jahrhunderten Holzkohle zu den Verhüttungsstätten der Metallherstellung am Rhein mit Fuhrwerken transportiert wurde.

Slide 1
1556

1556 wird Ziegenhain erstmals schriftlich erwähnt und ein Jahr später der Ort Ziegenhahn erstmals genannt.

Slide 2
1789

Ziegenhain und Ziegenhahn haben zusammen ganze 6 Wohnhäuser. Schon seit dem Jahr 1672 sind die Ortsteile Ziegenhain und Ziegenhahn durch eine Landesgrenze geteilt. Ziegenhain gehört zur Grafschaft Sayn-Hachenburg während das südliche Ziegenhahn zur Grafschaft Sayn-Altenkirchen und damit zum Kirchspiel Flammersfeld gehört. Ziegenhain gehörte dagegen zum Kirchspiel Mehren.

Slide 3
1806

Bis zu diesem Jahr gehört Ziegenhain zur Grafschaft Sayn-Hachenburg und Ziegenhahn zur Grafschaft Sayn-Altenkirchen. Von 1806 bis 1815 ist man dann im Großherzogtum Nassau wieder in einem Staat vereinigt. 1815 kommt Ziegenhain dann, wie das ganze Rheinland, an Preußen.

Slide 4
1994 - Ziegenhain und Ziegenhahn

Zur Ortsgemeinde Ziegenhain gehört seit 1994 auch der Ortsteil Ziegenhahn. Ursprünglich gehörte Ziegenhahn zur Gemeinde Orfgen. Jetzt ist der ganze Ort kirchlich dem Kirchspiel Mehren zugeordnet, damit ist die Teilung in allen Bereichen aufgehoben.

Wappen
2013

Das Ziegenhainer Wappen, das unser Ort seit 2013 trägt, zeigt symbolisch diese Höhenlage und einen Eichenzweig, der auf die mächtigen Eichen anspielt, die in der Ortslage zu finden sind. Das im Ortsnamen vorkommende Hain oder Hahn deutet auf die Einfriedung der Gemeinde in der Vergangenheit hin. Wie im Westerwald oft üblich, war die Gemeinde mit einer dichten Hecke bzw. Hagen umgeben, die zum Schutz gegen äußere Feinde, aber auch als Einzäunung für die Weidetiere diente, die innerhalb dieses Bereichs überall weiden konnten. Mutmaßlich waren unter den Weidetieren viele Ziegen, daher der Name.

previous arrowprevious arrow
next arrownext arrow